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Geschrieben von: Sarah Kallien
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Mittwoch, 03. Februar 2010 um 23:40 Uhr |
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Trotz der sechsten Niederlage in Folge gibt es für die Netzhoppers KW Grund zur Hoffnung. Gegen den Vizemeister Generali Haching waren die Brandenburger in zwei Sätzen in der Lage, dem Favoriten aus Bayern Paroli zu bieten. Erst nach 104 Minuten mussten sich die Netzhoppers mit 1:3 (25:20, 16:25, 19:25, 23:25) geschlagen geben.
Den ersten Satz begannen die Hausherren hoch motiviert und überraschten die favorisierten Gäste aus Haching mit druckvollen Aufschlägen. Nach einem ausgeglichenen Beginn gelang es den Netzhoppers sich vorentscheidend auf 15:9 abzusetzen. Die Mannschaft von Trainer Mirko Culic spielte engagiert weiter und sicherte sich verdient den ersten Spielabschnitt.
Verheißungsvoll startete auch der zweite Durchgang. Durch einen spektakulären Angriffspunkt von Nikola Matijasevic führten die Netzhoppers mit 10:7. Doch dann wackelte auf einmal die Annahme der Gastgeber. Die Flatteraufschläge von Max Günthör stellten sie vor große Probleme und so kam es, dass Haching von 13:16 uneinholbar auf 13:23 davonzog.
Im dritten Satz war die Verunsicherung der letzten Spiele wieder zu spüren. Zudem fand der Vizemeister aus Haching immer besser in die Partie und spielte seine Stärken aus. Bei den Netzhoppers hingegen kam die Annahme nicht an und im Angriff wurden zahlreiche Chancen zum Punktgewinn nicht genutzt. Bei 9:18 zog Mirko Culic die Notbremse und hielt in der Auszeit eine lautstarke Ansprache, die er später wie folgt erklärte: „Wir dürfen uns solche schwachen Phasen nicht erlauben. Ich wollte die Jungs noch mal durchschütteln, sie fokussieren und an unseren Spielplan erinnern." Die Botschaft war angekommen. Die Netzhoppers kämpften sich auf 15:20 heran, doch Haching brachte den Satz letztlich routiniert zu Ende.
Der Kampfgeist der Netzhoppers war wieder geweckt. Die 10:6-Führung war bei 12:12 jedoch verspielt. Bei 14:16 unterlief Haching ein Rotationsfehler. Die Verwirrung der Bayern kam Florian Karl zu Gute, der durch einen direkten Punkt im Aufschlag den 16:16-Ausgleich herstellte. Allerdings machte wiederholt die eigene Annahme den Netzhoppers einen Strich durch die Rechnung. Generali Haching reichte diese kleine Unsicherheit. Sie nutzten den minimalen Punktevorsprung nun im Stile einer Spitzenmannschaft aus.
Culic war mit dem Spiel seiner Mannschaft deutlich zufriedener als zuletzt: „Der erste und vierte Satz geben uns die Hoffnung, dass wir wieder auf einem Niveau spielen, mit dem wir die Liga halten. Im Training müssen wir uns die Konstanz erarbeiten, damit wir nicht nur zwei Sätze lang mithalten können. Aber wir wissen nun, in welche Richtung wir gehen müssen."
Durch die Heimniederlage rutschten die Netzhoppers in der Tabelle auf den achten Platz ab. Schon am Samstag steht das nächste schwere Spiel an. Die Brandenburger reisen zum Tabellendritten evivo Düren. |
Kommentare
(übrigens hab ich Mirko noch nie so derart angepi..t erlebt wie gestern, Rumpelstilzchen ist ja gar nichts dagegen).
Am besten hat mir gefallen, dass ihr Matze den Rucksack des Mannschafts-Heilands abgenommmen habt und euer Volleyball wieder ein Teamsport ist. Antworten | Antworten mit Zität | Zitieren
War ein schönes Spiel. Die Generalis sind immer eine Augenweide, die spielen insgesamt unaufgeregt, abgeklärt, witzig und präzise, die ballern wirklich von überall her. Aber unsere waren wendig, kämpferisch, hatten auch richtig gute Ideen und diesmal auch einen recht guten Blick für Gelegenheiten (Geschenke), vor allem war es wieder "family". Den Rest erzähl ich dir nachher, lass uns skypen oder e-mailen, sonst werden wir hier noch zu Alleinunterhalt ern…
@ Sarah: du schläfst wohl nie, was
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