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Am Wochenende war es soweit, das erste Turnier der German Kids Masters startete in Berlin. Wir sind mit sechs unserer U13- Jungs angereist.
Der erste Gegner waren die Jungs aus Angermünde, die uns auch klar mit einem 2:0 besiegten. Genauso wurden wir auch von den weithergereisten Dresdenern und den jungen aber dennoch flinken Templinern geschlagen. Die Mannschaft der Netzhoppers schien also nicht gerade einen guten Tag erwischt zu haben. Die Aufschläge waren wackelig, die Aufteilung im Feld schien nicht klar gewesen zu sein und mit diesen Voraussetzungen kam es noch dazu, dass es schwer für die Jungs war, sich selbst zu motivieren. Letztendlich war die Stimmung im Keller und der Auftakt war misslungen. Aber dann kam der Wandel. Nach der Mittagspause spielten wir gegen die Jungs aus Potsdam und schlugen sie mit 2:0. Damit hatten wir am Samstag unser erstes und einziges Erfolgserlebnis. Die Mannschaft schien wie ausgewechselt. Die Annahme war gut, die Angriffe platziert und die Aufschläge sicher.  Am Sonntag konnten wir zum Glück eine Stunde später aufstehen, da wir das erste Spiel frei hatten. Im ersten Spiel ging es gegen die Mädchen aus Angermünde. Da die Mädchen in diesem Alter schon weitaus größer sind, waren unsere Jungs schon vor dem letzten Vorrundenspiel etwas eingeschüchtert. Allerdings legte sich diese Aufregung innerhalb der ersten gespielten Punkte. Bei 25:18 war der erste Satz auf unserer Seite. Der zweite Satz ging mit 25:21 ebenfalls an uns. Das Motivationsproblem vom Vortag schien sich gelegt zu haben. Durch den zweiten Sieg in der Vorrunde kam es, dass wir um Platz 5-7 spielen konnten, obwohl wir davon ausgegangen sind, nur um Platz 8-10 Spielen können, da wir ja in der Vorrunde keine Glanzleistung abgelegt haben. Glück gehabt... In der Endrunde mussten wir gegen die Mädchen des Rotation Prenzlauer Berg ran. Der erste Satz war einer der Besten des ganzen Wochenendes. Es war wieder klar, wer wo zu stehen hat und die Mädchen wurden durch gezielte Angriffe stark unter Druck gesetzt. 25:18 war der Endstand unseres „Glanzsatzes". Mit voller Hoffnung ging es dann in den zweiten Satz, der allerdings nicht wie erhofft mit einem Sieg ausging, sondern die Motivation wiedermal fehlte und keiner „Mann" genug war, um sich aufzuraffen und den Satz zu drehen. Im Tiebreak war anscheinend schon Hopfen und Malz verloren, als es schon 6:0 stand. Der Endstand war letzten Endes 10:15 und somit auch nur noch Platz 6 möglich. Jedoch hätten wir dann die Jungs vom SCC schlagen müssen, das Spiel verlief allerdings analog zu dem gegen Rotation. Wir verloren also ebenfalls 2:1 und waren somit 7. In Anbetracht zu den Vermutungen vom Vortag allerdings, an dem wir nur auf Platz 10-8 spekuliert haben, haben wir also ein „gutes" Ergebnis erzielt, welches aber ausbaufähig sein muss! Bleibt also nur die Hoffnung auf das nächste Turnier. Gespielt haben: Lukas Drogan, Christopher Geib, Lewin Gust, Fabian Splett, Johnny Obenland und Hauke Neitzel. |